Das Krankenhaus Holweide
darf nicht sterben!

Dem an Einwohnern größten Stadtbezirk Köln droht der medizinische Kahlschlag: die städtischen Kliniken wollen ihr defizitäres Wirtschaften in den Griff bekommen, indem sie das einzige Krankenhaus im Stadtbezirk Mülheim schließen.

 

Offiziell ist von der Aufrechterhaltung eines "MVZ" (Medizinisches Versorgungszentrum) mit Ambulanz die Rede...faktisch verkommt das renommierte und in der Pandemie dringend benötige Haus damit zum "08/15-Ärztehaus" - und die Notfallpraxis am Wiener Platz wurde bereits geschlossen, so dass selbst der Verbleib einer Ambulanz einen Rückschritt für den Bezirk bedeutet!

 

Zahlreiche Bürger*innen und Politiker*innen des Stadtbezirks - über die Parteigrenzen hinaus - wollen sich diese Gefährung der öffentlichen Gesundheit nicht bieten lassen - kämpfen auch Sie mit uns gegen die Schließung!

 

Unterstützen Sie die Petition an die Oberbürgermeisterin und den Rat!

Bearbeiten Sie IHR Ratsmitglied!

Teilen Sie Ihren Standpunkt und Ihre Erfahrungen mit dem Krankenhaus Holweide!

 

Die Online-Petition hat mittlerweile 78% der vorgegebenen 5.000 Unterschriften erreicht.

Die Geschwindigkeit der eingehenden Unterschriften hat sich verlangsamt, nachdem eine Vielzahl Betroffener im Stadtbezirk sehr zügig ihre Unterstützung für den Erhalt des städtischen Krankenhauses in Holweide abgegeben haben.

 

Einerseits mag die massiv über uns hereinbrechende vierte Corona-Welle nun den Fokus auf andere Dinge lenken, aber gleichzeitig ist sie ein weiteres Indiz für den dringlichen Bedarf: mit Stand von 10.11.2021 haben sich im Stadtbezirk 9 die Fallzahlen deutlich erhöht, in Schulen und Kitas steigen die Infektionszahlen massiv an (vgl. Zahlen auf der Website der Stadt Köln!) und die Funktionsfähigkeit der einzigen Krankenhauses im Stadtbezirk wird weiterhin klein geredet und zurückgebaut.

 

Die "Schääl Sick" scheint in Sachen medizinischer Versorgung entbehrlich - der größte Stadtbezirk der Millionenstadt ist offensichtlich nur ein "Anhängsel zweiter Klasse".

Wer sich damit nicht abfinden will, mobilisiere bitte auch weiter die Nachbarschaft, den Freundeskreis und andere Betroffene!